Halswickel – ein altes Hausmittel bei Erkältung

Halswickel

Halswickel

Mit einem Wickel sind in der Regel ein oder mehrere zirkulär angelegte Tücher gemeint, die auf den ganzen Körper (Ganzkörperwickel) oder nur auf ein Körperteil (Teilwickel) gelegt werden. Die Tücher werden mit einer Substanz bestrichen oder in einer temperierten Flüssigkeit eingetunkt.

Die Einsatzgebiete eines Wickels

Er eignet sich z.B. als Halswickel gut zur Linderung von Halsschmerzen bei einer Erkältung. Auch bei Kopfschmerzen eignet sich ein Wickel gut zur Linderung der Schmerzen. In der Kosmetik wird er mit speziellen Substanzen bestrichen, die die Haut mit Vitaminen versorgt. Er kann auch als Ganzkörperwickel genutzt werden, die einen psychogenen Effekt auslösen. Man fühlt sich geborgen und kommt zur Ruhe und erhält ein Gefühl von Aufmerksamkeit.

 

Verschiedene Wickelarten

Die Halswickel. Sie dienen speziell bei einer Erkältung (Halsschmerzen) zur Linderung der Schmerzen.

Die Brustwickel. Sie können in verschiedenen Temperaturen angewandt werden:
Als heißer Brustwickel gegen festsitzenden Husten, wie zum Beispiel Keuchhusten (Nicht bei Fieber über 39°C anwenden, da die Temperatur weiter ansteigen würde!).
Als kühl-feuchten Brustwickel bei Bronchitis mit Fieber oder Husten.

  • Feucht-heiß. Sie werden hauptsächlich zur Entkrampfung und Entspannung eingesetzt. Die intensive Wärmeeinwirkung bewirkt eine Gefäßerweiterung, die zu einer Durchblutungssteigerung führt. Er kann als Gelenkwickel, Brust-, Bauch- und Nierenauflage angewandt werden.
  • Temperiert. Diese Wickelart dient hauptsächlich dazu einen Wirkstoff in die Haut einzubringen, eine milde Durchwärmung und Entspannung auf den Körper zu erzielen. In der Regel werden die Auflagen je nach Indikation mit entsprechenden Substanzen bestrichen. Es können ätherische Öle hinzugefügt werden, um dem Patienten ein größeres Wohlbefinden zu verschaffen.
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